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Disziplin in der Kindererziehung
Mit einer liebevollen Kindererziehung ist auch Disziplin leicht erlernbar
Für viele Menschen hat Disziplin in der Erziehung noch was mit Bestrafung in den verschiedensten Formen zu tun. Aber man kann Disziplin auch anders lernen. Disziplin ist auch mit Liebe und Lob in Verbindung mit begrenzten Bestrafungen erlernbar. Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen ist dabei, dass Sie als Eltern entspannt sind und die Dinge recht locker angehen können. Sind Sie angespannt, merkt das Kind das und reagiert dementsprechend.Aber auch Konsequenz ist hier von aller größter Wichtigkeit. Um von Ihrem Kind ernst genommen zu werden, sollten Sie NIEMALS etwas androhen oder ankündigen, was Sie dann nicht einhalten können. So allgemeine Aussagen wie „.... dann spiele ich nie wieder mit dir!“ sind ebenso überflüssig wie fatal. Versetzten Sie sich mal in die Lage Ihres Kindes. Wenn es nicht von der Polizei geahndet werden würde, dass Sie bei Rot über die Kreuzung fahren, würden Sie dann stehen bleiben? Ebenso denkt Ihr Kind. Wenn nichts passiert, wenn ich haue oder Dinge kaputt mache, warum sollte ich dann damit aufhören.
Je jünger das Kind ist, desto kürzer und prägnanter sollten Ihre Anweisungen sein. Zu viele Informationen verwirren das Kind und es ist nicht mehr in der Lage, herauszuhören, was Sie jetzt eigentlich von ihm wollen. Wenn Ihr Kind sich also morgens die Schuhe anziehen soll, dann sollte Ihre Aufforderung dazu lauten: „Zieh deine Schuhe an!“ und nicht: „Zieh jetzt bitte deine Schuhe an. Wir müssen los. Und beeil Dich bitte, denn ich bin eh schon recht spät dran. Ich muss vor der Arbeit nämlich noch einkaufen.“ Bei Kindern ist aber generell eine klare Aussage entscheidend.
Kennen Sie den Ausdruck: „Der Glaube versetzt Berge“? Das betrifft auch Ihr Kind. Wenn Sie an Ihr Kind glauben und auch an die positiven Veränderungen, werde Sie die dementsprechende Verhaltensweise dazu an den Tag legen. Und das merkt Ihr Kind. Es wird so indirekt beeinflusst und gestärkt. Allerdings auch im negativen Sinne. Sollten Sie keinen Glauben an Ihr Kind haben, wird es den auch nicht entwickeln können. In der Erziehung Ihres Kindes ist also der Glaube an Ihr Kind eine wesentliche Grundvoraussetzung für ein gutes Gelingen.
Kinder und Bücher
04.01.2010
Das Thema Kinder und Bücher ist gerade im Zeitalter von Pisastudien und sonstigen Schlagzeilen in den Medien wieder vermehrt ein Thema. Muss ein Kind lesen, um gut in der Schule zu sein? Welche Bücher sollte ein Kind lesen? Lieber Lesen als Fußballspielen? Also grundsätzlich sollte man festhalten, dass weder nur das eine oder andere nicht wirklich gut ist. Kommt ein Kind nicht aus seinem Zimmer und liest ein Buch nach dem anderen, fehlen ihm genauso die wichtigen sozialen Kontakte wie einem Kind, dass den ganzen Tag vor dem Fernseher oder Computer sitzt. Durch das Lesen wird die Rechtschreibung automatisch verinnerlicht und auch das Lesen selber geht flüssiger. Ein Kind lernt durch stetiges Lesen verständnisvoll und zusammen hängend zu lesen. Aber nicht nur der Aspekt des Lernens sollte hier in den Vordergrund treten. Lesen ist einfach ein wunderbares Hobby. Nichts regt die Fantasie so sehr an, wie ein gutes Buch. Kinder haben durch das Lesen die Möglichkeit, auf Reisen zu gehen, Abenteuer zu bestehen und die Helden in einer Geschichte zu sein. So arbeitet man auch an einem guten Selbstwertgefühl eines Kindes. Aber auch interessante Dinge wie Evolution, Geschichte, Erdkunde oder physikalische Zusammenhänge sind durch gute Bücher leicht verständlich gemacht und auch interessant dargestellt. Ein gutes Buch mit physikalischen Experimenten reizt Kinder ebenso, wie ein spannendes Buch über die Geschichte der Indianer oder die Entwicklung des Menschen. Auch das Thema Dinosaurier kann mit der entsprechenden Literatur zu mehr animieren. Nicht selten ist so der Anfang für ein gutes und langanhaltendes Hobby gelegt. Als Erwachsener sollten Sie nur unbedingt darauf achten, dass die Bücher für Ihre Kinder altersgerecht sind, dann wird das Thema Kinder und Bücher auch nicht zum Kampf, sondern zur Freude im Alltag.
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